MXR 6-Band EQ (M109)
Testbericht
Dies ist kein Effektgerät im eigentlichen Sinn. Wer jedoch weiss, wie wichtig ein Equalizer sein kann, wird diesen kleinen Kerl schätzen lernen.
- 6Schieberegler für den Frequenzgang
- 100 Hz ( ±18dB )
- 200 Hz ( ±18dB )
- 400 Hz ( ±18dB )
- 800 Hz ( ±18dB )
- 1’600 Hz ( ±18dB )
- 3’200 Hz ( ±18dB )
- 6 rote LED’s in den Reglern integriert
- Fusstrittschalter
Klang und Tonqualität
Klanglich lässt sich kaum etwas beanstanden. Der EQ rauscht nur ganz leicht, hat einen riesigen Range von ± 18dB, der schon allzu drastische klangliche Änderungen bewirken kann. Merkwürdig fand ich, dass ich ein Geräusch im Lautsprecher meines Verstärkers hören konnte, wenn ich gegen das Gehäuse klopfte. «Mikrophonisch» nennt sich dies in der Fachsprache. Möglicherweise ist er dem Vorbesitzer herunter gefallen oder hat unsanfte Behandlung erfahren. Dies führt manchmal zu feinsten Rissen in Keramikkondensatoren. Ob es daran lag habe ich nie ausfindig gemacht.
Da der EQ einen Fusstrittschalter beherbergt, kann er als Booster für ein Gitarrensolo eingesetzt werden. So macht er vermutlich am meisten Sinn.
Design und Verarbeitung
Wie alle Effekte von MXR steckt ebenso der 6-Band EQ in einem massiven Gehäuse mit einer einigermassen dauerhaften schwarzen Lackierung. Ältere Geräte waren schlumpf-blau lackiert und hatten weisse Schieberegler ohne LED’s und Fusstrittschalter. Modernere Ausführungen sind silbern. Dies spart logischerweise etwas Farbe und folglich Herstellungskosten.
Fazit
Da ich den Effekt immer seltener gebrauchte, habe ich ihn am selben Flohmarkt, wo ich ihn billig gekauft habe, wieder billig verkauft.
Wer ein solches Gerät braucht, dass es gut klingt, nimmt lieber mehr Geld in die Hand für einen gut klingenden Gitarrenverstärker.